Streitfrage Spielsucht
Im Zusammenhang mit dem Thema Spielsucht wird nicht viel über “StarCraft” gesprochen. Wohl aber um den erfolgreichen Vorgänger und auch heute noch enorm beliebten Klassiker „World of Warcraft“. Das Spiel steht im Verruf, ein hohes Suchtpotential zu haben und Spieler zu isolieren. Wie die Spieler selbst diese Gefahr einschätzen, hat sich das Team von Casinospielen.de gefragt. Das Ergebnis wollen wir euch hier kurz vorstellen.
Das Portal beschäftigt sich eigentlich mit Online Casinos, Casino Regeln und Tipps, aber auch mit dem Thema verantwortungsvolles Spielen und Spielsucht. Gerade im Zusammenhang mit Casino Spielen ein wichtiges Thema, denn sie können Menschen in den Ruin treiben. Wie es aber um die Spieler von Echtzeit-Strategiespielen steht, über die so viel in den Medien berichtet wurde, wollte das Portal wissen und hat einen Monat lang eine entsprechende Umfrage unter “World of Warcraft”-Spielern durchgeführt.
Spieler wissen um die Gefahren
Das Ergebnis der Umfrage ist erstaunlich und spricht für die Spieler von “World of Warcraft”: Sie wissen auch um die Gefahren des Spiels und haben meist eine sehr gute Selbsteinschätzung. Die meisten Teilnehmer der Umfrage waren zwischen 16 und 25 Jahre alt und spielten seit mehr als drei Jahren an dem Spiel. Dass die Gefahr besteht, zu viel zu spielen, eine Sucht zu entwickeln und seinen Freundeskreis „außen“ zu vernachlässigen, ist vielen durchaus klar.
Und genau diese Erkenntnis ist es, die den meisten Spielern hilft, erst gar keine Sucht zu entwickeln. Ungewöhnliches Spielverhalten kennt jeder. So auch einer der Teilnehmer der Umfrage, der mit den Worten zitiert wird: „Wie viele andere Dinge, dient mir spielen auch dazu, unangenehme Pflichten hinauszuzögern.“ Wer kennt das nicht, wir schieben Dinge vor uns her und lenken uns mit anderen ab. Das geht nicht nur mit Video- oder Casino Spielen. Doch der Spieler sagt weiter: „Wenn das Ende der Herauszögerungsfrist naht, zwinge ich mich, (…) mit dem Spiel aufzuhören.“
Macht Zwang schon eine Sucht?
Doch dieses sich zwingen müssen ist noch kein Anzeichen für eine Spielsucht. Die besteht erst dann, wenn wiederholt und episodenhaft gespielt wird, wenn das Spiel das Leben des Spielers beherrscht, wenn Beruf, Familie und Freunde vernachlässigt werden. Auch das kennen “World of Warcraft” Spieler. Einer der Umfrageteilnehmer hat wegen extensiven Spielens einen guten Freund verloren, schreibt CasinoSpielen.de.
Spielsucht ist ein diffiziles Thema. Ob “World of Warcraft”, “StarCraft” oder Glücksspiele. Wie das Sprichwort schon sagt ist die Selbsterkenntnis der erste Weg zur Besserung. Und über diese verfügen die Teilnehmer der Umfrage. Klar, das Risiko besteht, vom Spiel nicht mehr loszukommen. Das ist unbestritten. Doch die meisten, die sich mit “WoW” oder “StarCraft” beschäftigen, sind sich dessen durchaus bewusst. Und das ist der erste Schritt, sich vor einer Spielsucht zu schützen.
Fazit zum Schluss: Klar verbirgt sich hinter vielen Dingen die Gefahr, eine Sucht zu entwickeln. Diese dürfte bei Spielautomaten, an denen man sich vielleicht erhofft, den großen Jackpot zu knacken, weitaus größer sein als bei Echtzeit-Strategiespielen. Trotzdem sollte man sich auch bei Spielen wie “World of Warcraft” oder “StarCraft II” vorsehen und regelmäßig sein Spielverhalten analysieren.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von admin am 11. April 2011 um 12:02 veröffentlicht und unter Allgemein abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |




