StarCraft II

Mit der neuen Trilogie erwarten den Gamer 26 bis 30 Missionen und bietet somit fast dreimal so viel Spielaction als sein Vorgänger StarCraft I. Insgesamt 20 Stunden können sich Spieler in die Welt von Jim Raynor stürzen, was bereits nach über 1,5 Millionen innerhalb der ersten 2 Tage nach Verkaufsstart am 27. Juli 2010 taten und somit StarCraft II: Wings of Liberty“ zum sich am schnellsten verkaufende PC-Strategiespiel aller Zeiten wurde.

Nach wie vor stehen die drei Rassen Terraner, Zerg und Protoss, die jeweils über unterschiedliche Vor-und Nachteile, im Mittelpunkt der Handlung. Zum Errichten von Gebäuden und Einheiten, die für den Kampf unabdingbar sind, werden zwei verschiedene Ressourcen benötigt: Mineralien und Vespingas. Während Mineralien für alles gebraucht wird, findet das Vespingas nur in höher entwickelten Gebäude und Truppen seine Anwendung. Natürlich gibt es dieses, sowie Kristalle, nicht in unerschöpflichen Mengen. Daher ist es genauso wichtig sich neue Vorratsstätten zu erschließen, aber dabei nicht die Kriegsführung gegen die verfeindete Partei aus den Augen zu lassen, die über unterschiedliche Einheiten verfügen. So besitzen die Protoss im Vergleich eine geringe Anzahl von Einheiten, dafür sind sie sehr stark. Die Terraner ziehen mit einer mittelgroßen Arme in den Kampf, während die Zerg ganz auf ihre zahlenmäßige Überlegenheit setzen.

Der Spieler muss also eine Strategie fahren, die es ihm ermöglicht, sowohl schnell zu Expandieren als auch die eigenen Einheiten auszubauen. Diese können jedoch nicht willkürlich gebaut werden, da für viele Einheiten bestimmte Gebäude als Voraussetzung haben. Einige Einheiten können zudem keine Lufteinheiten angreifen und manche können sich hingegen tarnen und sind nur mit speziellen Detektoreinheiten zu entdecken, oder besitzen aufgrund ihrer erhöhten Position eine bessere Übersicht. Somit ist die Grundlage für eine erfolgreiche Schlacht die richtige Taktik und der strategische Umgang mit den Einheiten. Eine Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten wird dem Gamer geboten, um seine eigene Strategie zu finden. Dabei kann das Terrain ebenso mit einbezogen werden, wie auch der Entwicklungsstand.

Die Hintergrundgeschichte ist wie bei den Vorgängern sehr komplex und weiß immer wieder zu überraschen. Langeweile oder „das kenne ich schon“ wird auch dem Spieler, der die anderen zwei Games gespielt hat, nie aufkommen. Der dritte Teil der Trilogie steht im Nichts nach und beeindruckt ein weiteres Mal mit Graphik und Geschichte.

Während in Südkorea StarCraft II nur in einer geschnitten Version (ohne schwarzes Blut, Zigaretten und Schimpfwörtern) angeboten wird, kann man sich hierzulande an einem unzensierten Version erfreuen.

StarCraft II ist ein Spiel, dass durch die Kombination von Strategie und Schlacht einfach Spaß macht, auch wenn man seine Vorgänger bereits durchgespielt hat.